Mein Hund lässt sein Spielzeug nicht los - was nun?




 
Nach erfolgreich abgeschlossener Welpenschule wollte ich das mit der Hundeschule eigentlich bleiben lassen. Ich schaffe das alleine und wozu gibt es gute Hundebücher. Doch nach kurzer Zeit zeigte Charly eine lästige Angewohnheit: Er ließ beim Spielen den Ball nicht mehr los

Da half kein bitten und flehen. Er ließ ihn einfach nicht los. In meiner Verzweiflung versuchte ich es mit einem anderen Spielzeug, nur um feststellen zu müssen, dass es meinem Hund egal ist, was er im Maul hat. Er gibt es einfach nicht mehr her.

Auch Hunde haben jetzt hitzefrei!




Gestern war es bei uns ganz schön heiß, zum Nachmittag 30 Grad und wir verlegten unseren Spaziergang in die Morgenstunde. Was bei Charly nicht besonders gut ankam. Denn vor 9 Uhr früh steht Herr Terrier normalerweise nicht auf. Ansonsten versuchten wir den Tag mit so wenig Bewegung wie möglich rumzukriegen und hielten uns hauptsächlich im Garten auf.

Ihhh gitt, die Zecken sind überall!



Seit es wärmer geworden ist, hat Charly schon mehrere Zecken mit nach Hause gebracht. Eine hat  sich richtig fies hinter dem Ohr festgebissen und ich konnte sie nur mit Mühe und Not entfernen. Gestern entdeckte ich, Stunden nach unserem Spaziergang, eine Zecke auf unserem Küchenboden die bis obenhin mit Blut vollgesaugt war.  Beinahe wäre ich daraufgetreten. Ihhhh. Das hätte eine Sauerei gegeben. Ich habe sie sofort in Küchenpapier gewickelt und in der Toilette ertränkt. Mich schüttelt es bei dem Gedanken daran immer noch. 

Hilfe, ich sitze in einem Käfig!


 

In dem täglichen Chaos von Windeln wechseln, Trotzanfällen und den Kindern hinterherräumen, habe ich mich selbst verloren. Manchmal schloß ich mich im Bad ein, um ein paar Minuten nur für mich alleine zu sein. Im Spiegel der nächste Schreck. Wann bildeten sich die dunklen Augrenringe, wann schlichen sich heimlich die Skeptikerfalten in mein Gesicht? Und warum bitteschön, meint mein Körper, dass er für schlechte Zeiten bunkern muss?

Kolumne mit Herz: Landluft macht lustig, laut und albern!




Meine Zweibeiner lieben es, auf den Wiesen und Feldern auf Entdeckungstour zu gehen. Mit großem Vergnügen kriechen sie auf allen Vieren auf dem Boden herum und wackeln mit dem Popes. Wie peinlich. 

Völlig aufgedreht hüpfen sie über kleine Hügel und bewundern die Naturvielfalt mit lauten Ahhs und Ohhs. Eigentlich gehen sie mit mir spazieren, um mich auszupowern und mit leckeren Suchspielen mein Gehirn auf Trab zu halten ...

Warum kratzt sich mein Hund ständig?





Die Fellnase kratzt sich andauernd? Knabbert und zwickt sich an den Pfoten? Denktst du da auch sofort an lästige Untermieter? Mir stellen sich bei der Vorstellung prompt die Nackenhäärchen auf. Ihhhh. Und ich fühle die kleinen Monster über meinen Körper krabbeln ...


Deswegen mache ich mich beim kleinsten Anzeichen, mit einer Lupe bewaffnet, auf die Suche nach den kleinen schwarzen Pünktchen. Flohkot. Ein klares Indiz für Flohbefall. Doof nur, wenn man einen Hund mit schwarzen Fell auf der Couch sitzen hat. Da bin ich ausnahmsweise einmal froh, dass Charlys Fell viel weiß enthält.